Häufige Fragen

Was ist das Konzept des Frauenhauses?

Frauen beraten Frauen und Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Wer wird im Frauenhaus aufgenommen?

Wir bieten Frauen und ihren Kindern parteiliche Beratung und individuelle Hilfe, wenn sie psychische, körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren haben - unabhängig von ihrer Herkunft und Religion.

 

Wen können wir nicht aufnehmen?

Frauen, die nicht von Partnerschaftsgewalt/häuslicher Gewalt betroffen sind.

Frauen, die obdachlos, psychisch krank sind oder eine Alkohol- oder Drogenproblematik haben.

Söhne, die älter als zwölf Jahre sind, können nicht mitaufgenommen werden.

 

Was bietet das Frauenhaus an?

-Schutz und Unterkunft für Frauen und Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind

-individuelle Gefährdungseinschätzung

-Entwicklung eines Sicherheitsplans

-psychosoziale Beratung und Begleitung

-Krisenintervention und Stabilisierung

-allgemeine Lebensberatung

-Beratung zur materiellen Absicherung und Entwicklung neuer Lebensperspektiven

-sozialrechtliche Informationen zu Trennung und Scheidung, Sorge- und Umgangsrecht

 

Wie ist das Leben in Frauenhaus?

Die Frauen und Kinder leben ähnlich wie in einer Wohngemeinschaft zusammen. Das Leben im Haus wird von den Frauen selbst gestaltet und jede versorgt sich und ihre Kinder selbstständig.

Für die Sauberkeit im Haus sind die Frauen verantwortlich.

 

Muss ich den Frauenhausaufenthalt bezahlen?

Frauen, die über ein eigenes Einkommen verfügen, zahlen einen Kostenbeitrag. Wenn Sie ohne eigene Einkünfte sind, besteht die Möglichkeit, die Übernahme bei der Stadt zu beantragen.